Ihr möchtet eure Kita-Website erstellen lassen und bekommt sehr unterschiedliche Angebote? Vergleicht zuerst, welche Arbeit enthalten ist. Eine einzelne Einrichtung mit fertigen Inhalten braucht ein anderes Projekt als ein Träger mit mehreren Standorten. Der Ortsname allein sagt wenig über den nötigen Aufwand aus.
Das findet ihr in diesem Artikel
Warum ein Einstiegspreis noch kein vergleichbares Angebot ist
Ein günstiger Grundpreis kann ein passendes Angebot sein, wenn ihr Texte, Bilder und Seitenstruktur bereits vorbereitet habt. Müssen diese erst entstehen, kommen weitere Aufgaben hinzu. Fragt deshalb nach, was der genannte Preis tatsächlich abdeckt und ob er netto oder brutto gilt.
Notiert für jede Position: enthalten, zusätzlich berechnet oder von euch zu erledigen. So erkennt ihr auch den Aufwand, der beim Kita-Team bleibt. Ein Angebot für fünf fertig befüllte Seiten lässt sich nicht unmittelbar mit fünf leeren Vorlagen vergleichen.
Diese fünf Punkte gehören in eure Anfrage
- Umfang: eine Einrichtung oder mehrere Standorte, benötigte Seiten und Sprachen.
- Inhalte: vorhandene Texte, freigegebene Fotos, Logo und fehlendes Material.
- Kontakt: Telefon und E-Mail, eigenes Formular oder Link zum zuständigen Kita-Portal.
- Bestehender Auftritt: Domain, bisheriges System und Seiten, deren Adressen erhalten bleiben sollen.
- Betreuung: Wer aktualisiert Öffnungszeiten, Aufnahmehinweise und Ansprechpartner?
Für Kitas in Berlin und Brandenburg lohnt ein genauer Blick auf den Anfrageweg. Klärt vor der technischen Planung, welche kommunale Lösung eure Einrichtung nutzt. Ein klar erklärter Link kann bereits ausreichen; eine zusätzliche Schnittstelle sollte einen konkreten Arbeitsablauf verbessern.
Ein Beispiel: eine Kita oder drei Einrichtungen
Angenommen, eine Kita in Berlin-Reinickendorf hat aktuelle Fotos und abgestimmte Texte. Benötigt werden Startseite, Konzept, Team, Aufnahme und Kontakt. Der Schwerpunkt liegt dann auf Gestaltung, verständlicher Navigation und einer sauberen Umsetzung.
Ein fiktiver Träger mit Einrichtungen in Berlin, Potsdam und Falkensee braucht dagegen zusätzlich eine Standortübersicht sowie eigene Angaben und Kontaktwege pro Haus. Eine gemeinsame Gestaltung spart wiederholte Designarbeit. Die Inhalte müssen trotzdem je Einrichtung geprüft werden. Das ist ein anderer Leistungsumfang und sollte im Angebot sichtbar sein.
Beide Beispiele sind Planungshilfen, keine Kitavia-Referenzen oder Preisangebote.
Rechnet den laufenden Betrieb mit ein
Fragt nach Domain, Hosting, möglichen Lizenzen, Sicherungen und technischer Pflege. Klärt, welche Textänderungen enthalten sind und was passiert, wenn etwas nicht funktioniert. Ein monatlicher Betrag ist erst verständlich, wenn Leistungen und Zuständigkeiten danebenstehen.
Vergleicht zusätzlich die Gesamtausgaben für einen selbst gewählten Zeitraum, etwa zwei Jahre: einmaliges Projekt plus laufende Kosten und bekannte Zusatzleistungen. Nehmt nur bestätigte Beträge auf. Fragt auch, wer Domain und Zugänge besitzt und welche Unterlagen ihr bei einer Übergabe bekommt.
So kommt ihr zu einer belastbaren Entscheidung
Schickt zwei oder drei Anbietern dieselbe kurze Aufgabenbeschreibung. Lasst offene Positionen schriftlich ergänzen und besprecht, wer Inhalte freigibt. Ein festgelegter Ansprechpartner auf beiden Seiten erleichtert das Projekt.
Kitavia erstellt individuelle Angebote für Kita-Websites. Dafür brauchen wir vor allem eure bestehende Webadresse, die Anzahl der Einrichtungen und die wichtigste Aufgabe, die der neue Auftritt lösen soll. Daraus lässt sich der Umfang sinnvoll besprechen.
Einmal kurz prüfen
- Sind Seiten, Inhalte und Kontaktwege konkret benannt?
- Stehen einmalige und laufende Kosten getrennt im Angebot?
- Sind Pflege, Zugänge und Übergabe geklärt?
Quellen & weiterführende Informationen
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