Zeigt gleich, für wen eure Kita da ist
Schreibt die wichtigsten Infos direkt auf die Startseite: Ort, Alter der Kinder, Öffnungszeiten und was eure Kita besonders macht. Eltern sollten dafür nicht erst fünf Unterseiten öffnen müssen.
Habt ihr mehrere Kitas? Gebt jedem Standort eine eigene Seite. Dort gehören die passenden Kontaktdaten und die Infos zu genau dieser Einrichtung hin.
Öffnet eure Startseite auf dem Handy. Erkennt jemand ohne Vorwissen in wenigen Augenblicken, ob eure Kita passen könnte?
Was kostet ein Kita-Platz bei euch?
Nennt die Kosten einzeln: Betreuung, Essen und mögliche Zusatzangebote. Schreibt dazu, was verpflichtend und was freiwillig ist. Verwendet nur Beträge, die euer Träger oder die zuständige Stelle bestätigt hat.
Der Beitrag hängt von der Familie ab? Dann erklärt, wie er berechnet wird und wer Auskunft gibt. Ein verständlicher Berechnungsweg hilft mehr als „Preise auf Anfrage“.
Sammelt drei Fragen, die Eltern häufig zu den Kosten stellen. Beantwortet sie an einer Stelle und nennt den Stand der Angaben.
Macht den nächsten Schritt zur Platzanfrage klar
Für welches Alter und welchen Zeitraum nehmt ihr Anfragen an? Schreibt es dazu. Veraltete Hinweise zum letzten Kita-Jahr sorgen schnell für Unsicherheit.
Wenn ihr freie Plätze nicht zuverlässig angeben könnt, sagt das offen und zeigt den Weg zur Nachfrage. Erklärt auch kurz, wie es nach einer Anfrage weitergeht.
Legt fest, wer die Angaben zu Plätzen und Aufnahmezeiten prüft. Plant dafür einen festen Termin ein.
Macht es Eltern leicht, euch zu erreichen
Zeigt einen klaren Kontaktweg und sagt, wofür er gedacht ist. Platzanfragen, Bewerbungen und allgemeine Fragen müssen nicht im selben Formular landen.
Klickt eure E-Mail- und Telefonlinks selbst an. Stimmt die vorbereitete Adresse oder Nummer mit dem sichtbaren Text überein? Dafür müsst ihr keine Nachricht senden oder anrufen.
Prüft den Weg von der Startseite bis zur richtigen Kontaktstelle. Findet ihr ihn auch auf dem Handy schnell?
Räumt alte und unfertige Inhalte auf
Blindtexte, alte Termine oder leere Teamseiten machen es schwer, eure Kita kennenzulernen. Schreibt lieber kurz und konkret, wie euer Alltag wirklich aussieht.
Prüft auch Bilder und Downloads. Sind sie aktuell und zur Veröffentlichung freigegeben? Stimmen Angaben zu Alter, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern auf allen Seiten überein?
Nehmt euch zuerst die Startseite, die Konzeptseite und die Kontaktseite vor. Bestimmt, wer sie künftig aktuell hält.
Lest eure Website einmal auf dem Handy
Sind die Absätze kurz genug? Kann man die Schrift gut lesen? Lassen sich Links und Schaltflächen bequem antippen? Ein Blick auf dem eigenen Handy zeigt oft schon die ersten Hürden.
Prüft außerdem vergrößerten Text und die Bedienung mit der Tastatur. Ob die Website technisch schnell ist, lässt sich dagegen nur mit einer Messung beurteilen.
Geht den Weg einer Platzanfrage auf einem echten Handy durch. Notiert die Stellen, an denen ihr suchen oder nachdenken müsst.
Helft Eltern, eure Kita vor Ort zu finden
Name, Adresse und Öffnungszeiten sollten auf eurer Website und im Google-Unternehmensprofil zusammenpassen. Pflegt nur ein Profil, für das ihr berechtigt seid.
Verlinkt wichtige Seiten gut sichtbar. Eine Sitemap – eine Liste eurer Seiten für Suchmaschinen – kann Google beim Finden helfen. Sie verspricht aber keinen Platz weit oben in der Suche.
Vergleicht eure Kontaktdaten auf der Website und im Unternehmensprofil. Korrigiert zuerst die Unterschiede.
Schaut nach, ob die Änderung hilft
Überlegt vor jeder Änderung, was besser werden soll. Finden Eltern die Kosten schneller? Kommen Anfragen bei der richtigen Stelle an? Gibt es weniger Rückfragen?
Schaut danach auf die Rückmeldungen, die ihr tatsächlich bekommt. Mehr Website-Aufrufe allein sagen noch nicht, ob der Weg zur Anfrage einfacher geworden ist.
Notiert kurz: Was ändern wir, warum und wann schauen wir wieder darauf? So bleibt die Verbesserung auch im Alltag im Blick.
Ein Thema genauer angehen
Aus wiederkehrenden Fragen entstehen ausführliche Anleitungen. Neue Artikel erscheinen nach redaktioneller Prüfung hier.
Worauf dieser Leitfaden aufbaut
Die Tipps helfen euch bei der Website-Pflege. Für technische oder rechtliche Einzelfragen braucht ihr eine passende Fachprüfung. Prüft Kostenangaben immer für euren eigenen Träger und Standort.
